andreas kuhn

[dt] wir alle sind alltäglich von ihnen umgeben und doch nehmen wir sie bewußt nur selten wahr. visuelle kleinode, meist menschenleer, ein mix aus muster, couleur und material. der zufall spielt eine gewisse rolle. licht läßt erscheinen oder verschluckt, ein veränderter blickwinkel fördert überraschendes zu tage. harmonie wie mißstimmung existieren vollkommen gleichberechtigt und hier und da liegt die würze im detail.

visuelle reize aussendend unter einsatz oftmals »lebhafter« farben und zweifelsfrei gelegentlich beinahe schmerzhafter kontraste, wehren sie sich konsequent gegen kategorisierung – sie wollen weder gefallen, noch eine aussage treffen. sie sind schlicht da: fundstücke auf dem weg, aufgesammelt im vorbeigehen.

wiewohl in der regel unbevölkert, künden sie von menschlichem schaffensdrang. ein mensch hat hier gewirkt, ein architekt, ein mehr oder minder begabter gestalter, ein streetart- oder graffiti-artist? vielleicht hat auch bloß jemand seinen becher auf dem fenstersims »entsorgt« oder die magie des schattigen augenblicks verzaubert just die schnöde realität.

von fans wurde ich bereits gefragt, welches equipment ich verwendet habe. kein professionelles im herkömmlichen sinne jedenfalls, sondern entweder einfache digitale kompaktkameras oder – in mehr als 90% der fälle – mein iphone. daher der untertitel »lo-fi photography«. ungeachtet der offensichtlichen qualitäten ausdrücklich für den profieinsatz konzipierter meisterleistungen der kamerakonstrukteurszunft (mein liebling war eine leica m4-p und ich bin ein erklärter bewunderer von robert capa, andreas feininger oder henri cartier bresson), spielen derlei qualitäten für die »urban patterns« eine höchst untergeordnete rolle.

wenn sie überhaupt ein ziel verfolgen, dann dieses: spaß zu machen, lust am schauen zu provozieren und sich auf den ersten wie den zweiten blick möglichst dabei zu amüsieren. also ziehen sie selbst los und entdecken sie unsere urbanen welten neu. jetzt gleich!

[en] they surround everyone of us everyday yet still we are rarely perceptive. visual jewels, usually devoid of humans, a mixture of pattern, colour and material. fluke acts a certain part, things appear or are swallowed by light, a different angle brings to light surprises. harmony as well as dysphoria exist utterly equitable, and every so often details are the spice.
sending out visual stimuli with the aid of »vivid« colours and – free of doubt – occasionally almost painful contrasts they defend against categorization. neither they want to please nor make a point. they’re just there: findings »en passant« collected passing by.
altough usually unpopulated they bear witness to human creative urge. an individual has operated here, an architect, a more or less talented designer, a street art or graffiti artist? maybe someone simply disposed a plastic cup on the windowsill or the magic of a shadowy moment enchanted despicable reality just this minute.
i’ve been asked by fans which equipment i use. no professional gear in the traditional sense in any case but either simple digital compact cameras or – in the majority of cases – my iphone. that’s why i call it »lo-fi photography«. professional photo equipment plays a secondary role in the world of »urban patterns«.
if at all they pursue a goal it is: to be great fun, to cause curiosity and amuse. at a first glance or on closer consideration. anyway: head out and explore our urban worlds anew. right now!

andreas kuhn, juli zweitausendelf | http://www.facebook.com/urbanpatterns

Specialties

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Skills

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